In der Schulmedizin werden die Gefahren, die von der Verwendung von Quecksilber in der Medizin - vor allem in der Zahnmedizin - ausgehen, verharmlost oder einfach ignoriert. In Fachpublikationen werden vorhandene Forschungsergebnisse und allgemein anerkannte wissenschaftliche Standards verschwiegen oder verleugnet, in Publikationen für Patienten und für die allgemeine Öffentlichkeit werden Unwahrheiten verbreitet (z.B. "in 150 Jahren sicherer Anwendung von Amalgam gab es weltweit nur etwa 100 Fälle schädlicher Nebenwirkungen"). Manche umweltmedizinische Angebote in Deutschland dienen leider nur der Irreführung; s. dazu Bericht.
Auch unter den hier genannten Links gibt es solche Beispiele der Desinfomation. Sie finden im Internet aber eine Fülle wertvoller Informationen über gesundheitliche Gefahren, deren Ursachen und über Versuche von Patienten, Ärzten und Wissenschaftlern, der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen.
In Selbsthilfegruppen können Amalgam-Betroffene Rat und Hilfe von anderen Betroffenen erhalten. Kommerzielle Interessen sind nicht üblich. Vorsicht: die Pharma-Industrie versucht, die Selbsthilfegruppen zu beeinflussen. Siehe: aerzteblatt.de, ZEIT Online
BBFU - Bundesverband der Beratungsstellen Für Umweltgifte, insbesondere Amalgam, Schwermetalle und Holzschutzmittel e.V.
17 Studien über die gesundheitlichen Effekte von Amalgamentfernungen und Entgiftungen (pdf)
"Allium ursinum und Coriandrum" aus Report Naturheilkunde 2.2007 toxische Wirkung von Schwermetallen, Nachweismethoden, Ausleitung von Quecksilber mit Bärlauch, Koriander und Algen
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) Die DGZMK ist einer der wichtigsten und härtesten Verfechter des Einsatzes von Amalgam in Deutschland. In allen Dokumenten wird die Ignoranz der DGZMK gegenüber toxikologischen Fragen deutlich.
"Dabei ist die Risikowahrnehmung des Patienten intuitiv und basiert nicht auf Fakten, wie auch die Diskussion um das am besten biologisch untersuchte Füllungsmaterial Amalgam gezeigt hat." aus "Gesundheitsrisiken bei Füllungswerkstoffen" von Gottfried Schmalz, Werner Geurtsen und Dorthe Arenholt-Bindslev, 2006 (auch hier)
"Amalgam ist der Gold-Standard"
"Die Toxizitäts-Daten sind inkonsistent; eine Abstufung zwischen Amalgam und Composites ist nicht möglich" (FDI Kongress 2.4.2011)
Mitteilung der Uni Greifswald: Professor Georg Meyer überzeugte in Singapur mit Plädoyer für Amalgam (2010) "Eine Vielzahl an wissenschaftlichen Studien und Langzeituntersuchungen hat bislang keinerlei Hinweise ergeben, dass diese Füllungen, trotz ihres Quecksilbergehaltes, gesundheitsschädlich sind", betonte Meyer. Dennoch würden ganz besonders in Deutschland geradezu "militante Amalgamgegner" eine Stimmung und diffuse Ängste gegen Amalgam-Plomben schüren.
Zahnärzte wie die Professoren Schmalz oder Meyer können sich auch deshalb so leichtfertig über Amalgam äußern, weil Zahnärzte kaum toxikologisch, immunologisch oder allgemeinmedizinisch ausgebildet werden. Häufig wird in Chemie oder Physik nicht einmal das Wissen eines Abiturienten erreicht; s. auch hier.
Kinderumwelt gemeinnützige GmbH / Allergie - Umwelt - Gesundheit (ALLUM), Leitung: Karl Ernst von Mühlendahl Hinweis: von Mühlendahl hat z.B. eine Informationsschrift über die gesundheitlichen Wirkungen des Mobilfunks im Auftrag des IZMF, also der Mobilfunkindustrie, erstellt.
New Zealand Dental Association: Feedback from the New Zealand Dental Association Regarding the Discussion Paper from ERMA October 2010: Negotiations for a Global Legally Binding Agreement on Mercury
FDI Annual Report
Der Report enthält Hinweise, wie UNEP vom FDI beeinflusst wird, damit Amalgam weiterhin eingesetzt wird: (deutsche Version:) "Die FDI World Dental Federation beobachtet aufmerksam alle Entwicklungen, die zu einer globalen Regulierung des Einsatzes von Quecksilber führen sollen. Dies gilt besonders für die Arbeit des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Environmental Programme - UNEP) in Hinblick auf die Festlegung eines internationalen Rechtsrahmens. [...]
Ein weiteres wichtiges Thema, mit dem sich das Wissenschaftskomitee aktiv befasst, sind die Diskussionen über die Empfehlungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Chemikalien, Quecksilberprogramm. Das Ergebnis dieser Diskussionen wird evtl. tiefgreifende Folgen für die zahnmedizinische Versorgung besonders in den Ländern haben, in denen Amalgam nach wie vor das am häufigsten verwendete Füllungsmaterial ist. Der FDI-Rat hat beschlossen, sich der Global Mercury Partnership anzuschließen und hat das Task Team Quecksilber und Dentalamalgam eingesetzt, das die Aktivitäten und die Kommunikation mit UNEP koordiniert."
(englische Version:) "Through the engagement of the FDI, UNEP has a more complete understanding of the important role that dental amalgam has in the provision of dental care in many countries. UNEP respects the interventions of the FDI and has indicated that it would be possible for the international dental community, working through the relevant global mercury partnership areas, to make special provisions for dental amalgam.
UNEP also recognises that dental composites / mercury free alternatives* (*UNEP term), does not currently represent an economically viable, affordable restorative filling material in many circumstances, most particularly in developing countries where the use of composites would present additional clinical, logistical, economic and infrastructure challenges."
Auf allen hier genannten Links werden Informationen zu Amalgam angeboten. Darüber hinaus mag es viele weitere Ärzte, Zahnärzte und Heilpraktiker geben, die ebenfalls über die erforderlichen Kenntnisse verfügen. Die Nennung eines Namens in dieser Liste sagt nichts über die beruflichen Qualitäten der Person aus. Es ist nicht selten, dass ein Arzt, Zahnarzt oder Heilpraktiker mit besonderen Kenntnissen über die Amalgamentfernung oder die Quecksilber-Entgiftung erst einmal selbst leidvolle, persönliche Erfahrungen sammeln musste, bevor er/sie sich intensiv diesem Thema widmete.
7.1 Arztsuche
Zahnarztsuche
Bevor Sie sich von einem Zahnarzt Amalgam entfernen lassen, überzeugen Sie sich, dass er die Schutzmaßnahmen anwendet!
Dr. Heinz-Wolfgang Burk, 26123 Oldenburg Hier wird mit drastischen Fotos und fundierten Fachinformationen gezeigt, dass Amalgam - neben den toxischen Wirkungen - auch in seiner Hauptfunktion als Zahnfüllmaterial miserabel ist.
Dr. Winfried Karduck, 79098 Freiburg (Privatpraxis für ganzheitliche Medizin, HNO)
Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene Freiburg, Uni-Zentrum Naturheilkunde, 79106 Freiburg Bis Januar 2008 hatte Dr. Mutter hier Patienten behandelt.
Brasilien: die "Funklochklinik", ein Projekt von Dr. Mutter - u.a., um eine optimale Entgiftung zu ermöglichen, weil Belastung durch Elektrosmog die Entgiftung behindern kann.
USA: Dr. Cranton, Gründer der Mount Rainier Clinic (Washington) und der Mount Rogers Clinic (Virginia). Beiträge über Chelation Therapy und EDTA
verkauft Amalgam (--> Produkte --> Kategorien = Füllungsmaterialien --> Unterkategorie = Amalgam),
dort finden Sie auch Sicherheitsdatenblätter der einzelnen Produkte.
Dental Amalgam Material Safety Data Sheets (MSDS): Überblick, Datenblätter
Sicherheits-Datenblätter, veröffentlicht von Amalgamherstellern entsprechend den Vorschriften in den USA
Paracelsus-Apotheke, Einsiedeln (Schweiz) verkauft Paracilantro, ein Korianderkrautextrakt.
Bezugsquelle gegen Rezept: jede Apotheke oder (günstiger) die Internationale Apotheke Lörrach, Tel. 07621-2122, Fax: -14787.
Unithiol (Stand 13.11.07)
Die Klösterl-Apotheke, München, liefert das russische Produkt "UNITHIOL". Unithiol-Ampullen entsprechen in ihrem chemischen Aufbau den deutschen DMPS-Ampullen und sind ebenfalls verschreibungspflichtig (Privat-Rezept). 1 Packung mit 10 Ampullen kostet ca. 180 Euro.
Succimer found ineffective for removing mercury (National Institutes of Health, USA, 22.10.2010), auch hier, Bericht Bericht über eine nutzlose Studie: es wurde lediglich der Verlauf der Quecksilberkonzentration im Blut, nicht in den Organen beobachtet.
OSR#1 ist lt. Information aus dem Pharma-Großhandel lieferbar als Pulver (3 x 9 g) für ca. 1200 Euro oder abgefüllt in 3 x 30 Kapseln je 100 mg für rund 1100 Euro (Stand: 25.10.2010).
Dental Amalgam and Alternative Direct Restorative Materials: InhaltTeil 1Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5 (1997) Dieses Dokument enthält nicht die offizielle Position der WHO, sondern seiner Autoren; nur schulmedizinische Sicht.
Mercury in Health Care - Policy Paper (8.2005)
"... mercury contained in dental amalgam is the greatest source of mercury vapour in non-industrialized settings, exposing the concerned population to mercury levels significantly exceeding those set for food and for air."
Mercury (EHC 1, 1976) alle Messungen sind unsicher: "There are still uncertainties concerning the concentrations of total mercury in indicator media and the equivalent long-term daily intake of mercury as methylmercury associated with the earliest effects in the most sensitive group in the adult population."
Mercury, inorganic (EHC 118, 1991) richtig: "There are at present no suitable indicator media that will reflect concentrations of inorganic mercury in the critical organs, the brain or kidney, under different exposure situations."
Wirtschafts- und Sozialausschusses: "Überprüfung der Gemeinschaftsstrategie für Quecksilber" (Sitzung am 15.3.2011) Der Ausschuss empfiehlt "der Europäischen Kommission, den Mitgliedstaaten und den Sozialpartnern: [...]
g) [...] bis zum 1. Juli 2012 die Möglichkeit zu prüfen, in der Zahnmedizin gänzlich auf den Einsatz von Quecksilber zu verzichten."
EU Kommission, DG SANCO (Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher)
Gutachten der Wissenschaftlichen Ausschüsse (6.5.2008):
Mitteilung, Beschluss: EU strebt völligen Verzicht auf Quecksilber an (14.3.2011) Zum Thema Amalgam soll aber weiter untersucht werden, wobei der Umweltaspekt (Quecksilberfreisetzung aus Zahnarztpraxen und Krematorien) entscheidend ist.
Poul Moeller: Schreiben an die EU-Kommission (6.5.2004)
Bescheid und Widerspruchsbescheid an die pharmazeutischen Unternehmer beim Verfahren "Gamma-2-freie Amalgame als zahnärztliche Füllungswerkstoffe" (1995)
Product regulation (Ausführungsbestimmungen): Amalgam bleibt in speziellen Fällen bis 2010 erlaubt; Thimerosal wird nicht verboten.
Schweden verbietet Amalgam ab 1.6.2009
KEMI (Swedish Chemical Agency)
"From 1 June 2009, it will be prohibited to use dental amalgam in ordinary dental care in Sweden and there will be a total ban to use it in the dental care of children and youth." Mercury-free Dental Fillings - Phase-out of amalgam in Sweden (12.2005):
"Der Amalgameinsatz in Schweden reduzierte sich im Zeitraum 1997 - 2003 wegen des starken Bewusstseins für die Risiken hinsichtlich Umwelt und Gesundheit. [...] Das Parlament hatte entschieden, dass seit 1999 die Kosten von Amalgamfüllungen nicht mehr von der Krankenkasse erstattet wurden."
BUND: Quecksilber - Globale Belastung und Gefährdung kindlicher Fähigkeiten (2.2007) "Quecksilber ist besonders giftig für das sich entwickelnde Zentralnervensystem; es wird im menschlichen Körper angereichert und während der Schwangerschaft auf den Fötus übertragen. Schwangere Frauen, oder Frauen, die später Kinder haben werden, können daher unwissentlich den Fötus dem Risiko aussetzen, ernsthafte Gehirnschäden zu erlangen."
Faktenbericht Quecksilber und Gesundheit (6.2006) "Quecksilber und seine Verbindungen beeinträchtigen das zentrale Nervensystem, Nieren und Leber und können autoimmune Prozesse stören; sie verursachen Tremore, beeinträchtigen das Seh- und Hörvermögen und führen zu Lähmung, Schlaflosigkeit und emotionaler Instabilität. Die Quecksilber-Verbindungen durchdringen die Plazentaschranke und können Entwicklungsdefizite während der Fruchtentwicklung sowie Aufmerksamkeitsdefizit und Entwicklungsverzögerung während der Kindheit verursachen."
Merkblatt Quecksilber und Impfungen (10.2006) "Thimerosal besteht zu annähernd 50 % aus Ehtylquecksilber, einer organischen Verbindung des Quecksilbers. [...] Es stellt sich im Besonderen Fragen nach einer möglichen Verbindung zwischen Thimerosal und Autismus. Außerdem wird in Forschungsstudien ein Zusammenhang zwischen Quecksilber und der Alzheimerkrankheit untersucht."
Stefan Halbach, Rainer Hickel, Hermann Meiners, Klaus Ott, Franz X. Reichl, Rainer Schiele, Gottfried Schmalz, Hans-Jörg Staehle und Fritz-Josef Willmes: Stellungnahme zum "Kieler Amalgam-Gutachten", Herausgeber: Bundeszahnärztekammer, Köln 1997.
Weitgehend inhaltsgleich mit dem Buch: "Amalgam im Spiegel kritischer Auseinandersetzungen", Deutscher Ärzte-Verlag 1999, Bezugspreis: 29,95 EUR. Rezension von Fritz Schweinsberg (2000)
Astrid Rafoth: Selen und Quecksilber - Von der Lagerstätte bis zur Verwendung (Geochemisches Seminar WS 2003/2004)
Lexikon
Meyers Konversationslexikon 1896
mit Hinweisen zum vielfältigen Einsatz von Quecksilber in der Medizin des 19. Jahrhunderts. Hier erfahren Sie auch: Wie schmeckt Quecksilberformamid? "Quecksilberoxid ... schmeckt herb metallisch, wirkt ätzend, höchst giftig. ..."
Prof. Alfred Stock (1876-1946) war einer der wichtigsten deutschen anorganischen Chemiker in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In den Jahren 1921-1926 war er Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Chemie in Berlin. (aus Wikipedia)
Peter Krauß et al.: I. Teil, auf deutsch (1996) zum Zusammenhang zwischen der Zahl der Amalgamfüllungen und der Quecksilberkonzentration im Speichel.
Dr. E.Roller, Dr. H.D.Weiß, K.H.Maier: II. Teil - TextAnlagenRichtigstellungen (1997) zum Zusammenhang zwischen der Höhe der Quecksilberbelastung im Kauspeichel und 30 bestimmten, für eine subakute oder chronische Quecksilberbelastung typischen Krankheitssymptomen.
Quecksilber und Alzheimer-Erkrankung - Mercury and Alzheimer's Disease (2007): Abstract, Volltext (deutsch), Stellungnahme zu einem Leserbrief von Prof. Schmidtke
Letter to the Editor to the Article: "Prognos in the diagnosis of amalgam hypersensitivity. A diagnostic case-control study." by Köhler W, Linde K, Halbach S, Zilker T, Kremers L, Saller R, Melchart D. (2007)
Video von Prof. Dr. F. Lorscheider "How Mercury Causes Brain Neuron Degeneration". Deutsche Übersetzung von Heilpraktiker Peter Kern. Das Video zeigt eindrucksvoll, wie zerstörend sich Quecksilber auf Nervenzellen auswirkt; Apple-Quick-Time-Datei.
Amalgam: Gift im Mund (1986-1987)
Die Risiken der Zahnfüllungstherapie sind zu groß - Wer schützt uns vor den Folgen pseudowissenschaftlicher Tätigkeit im Fachgebiet Zahnerhaltung?
Emmanuel Garcion, Nelly Wion-Barbot, Claudia N. Montero-Menei, Francois Berger and Didier Wion: New clues about vitamin D functions in the nervous system (3.2002) Vitamin D, etwa durch Sonnenstrahlung auf der Haut, erhöht intrazelluläres Glutathion und verbessert dadurch die Quecksilber-Ausscheidung; siehe auch bei Dr. Mercola
G. Kazantzis: Mercury exposure and early effects: an overview (4.2002) "Es ist nicht möglich, einen Wert für Quecksilber in Urin oder Blut festzulegen, unterhalb dessen es keine Quecksilber-bezogenen Symptome gibt." Oder anders gesagt: es gibt keinen NOAEL für Quecksilber. NOAEL ist diejenige Konzentration, bei der noch keine schädlichen Nebenwirkungen beobachtet werden.
Pro Amalgam
Förderung, Befürwortung und Verharmlosung von Quecksilber/Amalgam durch Irreführung und falsche, unvollständige oder voreingenommene Darstellung wissenschaftlicher Fakten.
Isabelle Otterbach, Martin Bergold, Martin Beyer, Thomas Eikmann, Caroline Herr: Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) in der Umweltmedizin (2006) schulmedizinische Ignoranz präzise dargestellt: "Amalgamhaltige Zahnfüllungen sind als gesundheitlich unbedenklich einzustufen, wenn nicht in seltenen Fällen lokale Reizungen im Mund auftreten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keine Erkrankungen oder Beschwerdebilder (außer lokale Schleimhautraktionen), die auf eine gesundheitsschädigende Wirkung von Amalgam hinweisen."
Caroline Herr, Isabelle Otterbach, Dennis Nowak, Claudia Hornberg,
Thomas Eikmann, Gerhard Andreas Wiesmüller: Klinische Umweltmedizin (6.2008)
"Amalgamintoxikation: Füllungsträger erreichen nie toxikologische Konzentrationen, Zusammenhänge zu diversen unspezifischen Symptomen und chronischen Krankheiten sind nicht belegt."
K A Ritchie, W H Gilmour, E B Macdonald, F J T Burke, D A McGowan, I M Dale, R Hammersley, R M Hamilton, V Binnie, D Collington: Health and neuropsychological functioning of dentists exposed to mercury (2002), Kommentar
"Conclusions: Several differences in health and cognitive functioning between dentists and controls were found. These differences could not be directly attributed to their exposure to mercury. ..." Diese Arbeit wird als Nachweis angesehen, dass die Gesundheitsstörungen von Zahnärzten nicht auf ihre Quecksilberbelastung zurückgeführt werden kann.
Stefan Halbach / Ulrike Koller, Institut für Toxikologie im GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit:
"Amalgam - so schlecht wie sein Ruf?" (6.2004)
Fritz Schweinsberg: Quecksilber gestern, heute, morgen. Mercury "revisited" (ein letztes Wiedersehen mit Quecksilber). 2. Teil: Amalgam in der Zahnheilkunde (2011)
Kritik an diesen Studien:
Die Kritik richtet sich gegen die Studien an Kindern in New England (s. oben) und in Portugal (s. unten).
wichtigstes Ergebnis der Studien: es wurde kein Zusammenhang zwischen Amalgamfüllungen und Symptomen gefunden; aber: "Absence of prove is not prove of absence". (Wenn kein Zusammenhang gefunden wird, bedeutet das nichts. Es bedeutet auch nicht, dass dieser Zusammenhang nicht existiert.);
Beobachtungsdauer (5-7 Jahre) ist für neurologische Wirkungen der Quecksilberbelastung zu kurz;
es wurde nicht sichergestellt, dass die Hg-freie Gruppe wirklich nicht Hg-belastet war, z.B. von der Mutter oder durch Impfungen;
die Autoren erläutern nicht, aus welchen toxikologischen Gründen sie einen Zusammenhang zwischen Hg-Belastung und Symptomen vermuten.
Münchner Modell (German Amalgam Trial) Das "Münchner Modell" wurde mittels der Zahlungen (1,5 Mio DM) von den Beschuldigten des Frankfurter Amalgam-Verfahrens (Staatsanwalt Schöndorf, Gutachter Wassermann, Kieler Amalgam-Gutachten) von 1995 durchgeführt. Leider kamen die Gelder in falsche Hände. Die Autoren der hier nach 12 Jahren vorgestellten Forschungsergebnisse nehmen das vorhandene Wissen um die chronische Quecksilbervergiftung nicht zur Kenntnis und testen nutzlose therapeutische Methoden. Dennoch gab es einige wichtige Erkenntnisse aus der Studie. Diese werden jedoch in öffentlichen Äußerungen der Autoren verschwiegen oder relativiert.
"Münchner Modell". Studie zur Diagnostik einer subtoxischen Amalgamschädigung bzw. zu Reliabilität, Spezifität und Validität der Testung mit dem Gerät PROGNOS Hersteller des PROGNOS-Geräts ist die Firma MedPrevent GmbH.
Amalgamanzeige gegen Deutschland wegen tödlicher Massenvergiftung mit Quecksilber Info vom 29.06.09: "Unsere Klage vor dem Europäischen Gerichtshof wegen der Millionen Todesfälle durch Zahnamalgam wurde zugelassen."
Dr. Tino Merz, Toxikologe und Sachverständiger für Umweltfragen, 97292 Wüstenzell
mit umfangreichen Informationen zur juristischen Anerkennung von Umwelterkrankungen.
"Gift am Arbeitsplatz", Sendung am 14.4.1988, Film des WDR von Gerd Monheim über Quecksilbervergiftung, die Rolle der Berufsgenossenschaft und Prof. Helmut Valentin (Arbeitsmediziner der Uni Erlangen-Nürnberg, gestorben 2008); auch hier Der Film zeigt, dass für die BG die Abwehr von Ansprüchen der geschädigten Arbeitnehmer wichtiger ist als der Schutz ihrer Gesundheit.
Amalgam-Hearing von PAIN Essen und BBFU am 14.6.1995 in Bonn
Tagungen der SPD zu Umweltbelastung und Gesundheit am 26.8.1998 (auch hier) und 9.6.1999
danach Antrag der Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen (22.2.2000) und Ausschussbericht (29.6.2000)
"Gift am Arbeitsplatz", Sendung am 14.4.1988, Film des WDR von Gerd Monheim über Quecksilbervergiftung, die Rolle der Berufsgenossenschaft (BG Chemie) und Prof. Valentin (Arbeitsmediziner der Uni Erlangen-Nürnberg)
"What's in your mouth - is mercury (etc.) from amalgam fillings making you sick?" (16.2.2009, abends in der Sendung "Tonight"): Hinweise zur Sendung auf ITV Film: Teil 1 -- Teil 2, auch hier -- Teil 3 Sehr interessant: die Stellungnahmen der Leitenden Zahnärztefunktionäre in England (z.T. Wutausbrüche)
Omega-3-Fettsäuren: Bis zum letzten Krill. Für eine gesunde Ernährung wird heute zunehmend auf Nahrugsergänzungsmittel zurückgegriffen. Im Falle von Fisch- und Krillöl ist das verheerend.
James S. Woods, Sarah E. Armel, Denise I. Fulton, Jason Allen, Kristine Wessels, P. Lynne Simmonds, Doreen Granpeesheh, Elizabeth Mumper, J. Jeffrey Bradstreet, Diana Echeverria, Nicholas J. Heyer, James P.K. Rooney: Urinary Porphyrin Excretion in Neurotypical and Autistic Children (6.2010)
Das CDC in den USA hat Daten gefälscht, damit der Zusammenhang zwischen Quecksilber/Thimerosal und Autismus nicht offenbar wird; Berichte (11.2011): impfkritik.de, natural health, NaturalNews Dänemark hat bereits 1992 auf Thimerosal verzichtet und die Daten des Erfolges (weniger Autismus) veröffentlicht. Das CDC hat daraus eine Studie gemacht, in der dieser Erfolg nicht mehr erkennbar war und dadurch den weiteren Einsatz von Thimerosal sichergestellt.
Erkrankungen als Folge von Impfungen
Zur Haltbarmachung und Wirkungsverstärkung werden den Impfstoffen chemische, teils giftige Stoffe zugesetzt. In Flüssigimpfstoffen kann Quecksilber in Form von Ethyl-Quecksilber-Thiosalicylat (Thiomersal oder Thimerosal) vorhanden sein, einem Biozid, das zu 54 % seines Molekülgewichtes aus Quecksilber besteht.
Multiple Sklerose (MS)
MS ist eine Erkankung des zentralen Nervensystems (ZNS, Gehirn und Rückenmark). Die Myelinscheiden, die die Nervenzellen umgeben und schützen, werden zerstört. Dadurch wird die Signalübertragung zwischen Gehirn und Körper beeinträchtigt bis zur völligen Unterbrechung. MS gilt als unheilbar, seine Ursache als unbekannt.
Bieger, Dr. Wilfried P.: Neuroscience Guide - Ein innovatives, diagnostisches und therapeutisches Stufenprogramm bei Neurotransmitter-Störungen (7.2006)